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Die 50er Jahre: New Look, Wirtschaftswunder und der Stil eines Jahrzehnts
Kaum ein Modejahrzehnt hat sich so tief ins Bildgedächtnis eingebrannt wie die 1950er Jahre. Weite Röcke über raschelnden Petticoats, schmale Taillen, Polka Dots, Pumps mit mittlerem Absatz und dazu ein roter Lippenstift: Diese Bilder wirken bis heute, obwohl sie nur die halbe Geschichte erzählen.
Dieser Artikel erzählt die ganze. Er zeigt, wie eine einzige Pariser Kollektion im Februar 1947 die Silhouette eines ganzen Jahrzehnts festlegte, warum diese Mode ausgerechnet nach Jahren der Rationierung so üppig ausfiel, wer sie geprägt hat und was neben dem Petticoatkleid sonst noch in den Kleiderschränken hing.
Was war typisch für die Mode der 50er Jahre?
Typisch für die 50er Jahre ist die stark betonte Taille in Kombination mit zwei gegensätzlichen Rockformen: dem weiten, schwingenden Teller- oder Petticoatrock und dem schmalen, figurnahen Bleistiftrock. Dazu gehören weiche Schultern, wadenlange Säume, verspielte Prints und sorgfältig abgestimmte Accessoires von der Handtasche bis zum Hut.
Damit unterscheidet sich das Jahrzehnt deutlich von den 1940er Jahren, die von breiten Schultern und einer geraden, sparsamen Linie geprägt waren. Wie es dazu kam, liest du in unserem Artikel über die Mode der 40er Jahre. Die 50er kehren zur Fülle zurück: mehr Stoff, mehr Farbe, mehr Aufwand.
Gleichzeitig ist die Vorstellung, alle Frauen hätten damals nur Petticoatkleider getragen, ein Zerrbild. Neben dem schwingenden Rock stand von Anfang an die schmale Linie, und im Alltag dominierten schlichte Hemdblusenkleider aus Baumwolle.
Was war der New Look von Christian Dior?
Der New Look ist eine Silhouette, die Christian Dior im Februar 1947 vorstellte: sehr schmale, stark betonte Taille, weiche abfallende Schultern und ein üppiger, wadenlanger Rock, für den große Stoffmengen verarbeitet wurden. Er prägte das Erscheinungsbild der gesamten 1950er Jahre.
Die Kollektion von 1947
Dior zeigte seine erste eigene Kollektion am 12. Februar 1947 in Paris. Er nannte die prägende Linie selbst „Corolle“, nach dem Blütenkelch, dessen Form der Rock aufgriff. Der Name New Look stammt nicht von ihm, sondern von der amerikanischen Modepresse, die den Bruch mit allem Vorherigen sofort erkannte.
„Ich wollte, dass meine Kleider Frauen wieder Freude bereiten“
Diesen Satz kann man als Programm des Jahrzehnts lesen. Nach den Jahren der Kriegsnot sollte Mode wieder opulent, weich und elegant sein. Für einen einzigen Rock wurden Stoffmengen verarbeitet, für die in den Kriegsjahren mehrere komplette Garderoben gereicht hätten.
Warum der New Look umstritten war
Unumstritten war er nicht. Kritiker warfen Dior vor, so kurz nach dem Krieg Stoff zu verschwenden, während anderswo noch rationiert wurde. In mehreren Ländern gab es Proteste gegen die neuen Rocklängen, und Politiker wie Modejournalistinnen stritten öffentlich darüber, ob diese Fülle angemessen sei.
Durchgesetzt hat er sich trotzdem, und zwar so gründlich, dass die Silhouette bis Ende der 1950er Jahre den Ton angab. Genau der Vorwurf der Verschwendung war Teil der Anziehungskraft: Nach Jahren, in denen jede Falte reglementiert war, wirkte ein weiter Rock wie ein Versprechen, dass die Not vorbei ist.
Wie Dior seine Linie weiterentwickelte
In den folgenden Jahren variierte Dior seine Silhouette regelmäßig, unter anderem mit der schmaleren H-Linie und der ausgestellten A-Linie Mitte der 1950er Jahre. Jede Saison brachte eine neue Auslegung derselben Grundidee: eine klar definierte Form, die von oben vorgegeben wurde.
Damit etablierte sich auch ein Rhythmus, den die Modewelt bis heute kennt. Paris gab die Linie vor, die Modehäuser der anderen Länder übernahmen sie, und die Konfektion zog mit ein bis zwei Jahren Verzögerung nach.
Wie kam es zum modischen Aufbruch der Nachkriegszeit?
Die Mode der 1950er Jahre war eine Reaktion auf die Entbehrungen der Kriegsjahre. Nach über einem Jahrzehnt aus Rationierung, Vorschriften und Stoffknappheit stand plötzlich wieder Material zur Verfügung, und die Mode nutzte es aus.
Vom Mangel zum Überfluss
In den Kriegsjahren war jede Falte, jede Tasche und jeder Gürtel reglementiert. Als diese Einschränkungen fielen, wirkte ein Rock, für den mehrere Meter Stoff verarbeitet wurden, wie eine Aussage. Fülle war nicht nur schön, sie war ein Zeichen.
In Deutschland fiel diese Entwicklung mit dem Wirtschaftswunder zusammen. Mit steigenden Einkommen wurde Mode für breitere Schichten erreichbar, und Kleidung entwickelte sich vom Gebrauchsgegenstand zum Ausdrucksmittel. Wer sich in den frühen 50ern noch ein Kleid zum Umarbeiten schneidern ließ, kaufte am Ende des Jahrzehnts von der Stange.
Die Rolle der französischen Mode
Die Richtung gab Paris vor. Die französischen Couturehäuser bestimmten, welche Silhouette galt, und der Rest der westlichen Modewelt folgte, meist mit Verzögerung und in vereinfachter Form.
Neben Christian Dior prägten vor allem Cristóbal Balenciaga mit seinen strengen, skulpturalen Schnitten und Hubert de Givenchy, der 1952 sein eigenes Haus gründete, das Bild. 1954 kehrte Coco Chanel nach langer Pause zurück und stellte dem aufwendigen New Look mit dem weich geschnittenen Kostüm eine bequemere Alternative gegenüber. Beide Richtungen liefen das ganze Jahrzehnt nebeneinander her.
Mode zum Selbernähen
Ein großer Teil der Kleidung entstand in den 1950er Jahren zu Hause. Schnittmuster machten die Pariser Silhouetten für alle zugänglich, die eine Nähmaschine bedienen konnten, und genau darüber verbreitete sich der New Look überhaupt erst in die Breite.
In Deutschland spielte dabei Aenne Burda eine Schlüsselrolle. Ihre Zeitschrift Burda Moden erschien ab 1950 in Offenburg und brachte aktuelle Schnitte in Millionen Haushalte. Dazu kamen die Versandhauskataloge, die Mode auch außerhalb der Städte verfügbar machten. Was in Paris auf dem Laufsteg lief, hing ein Jahr später als selbst genähte Version im Kleiderschrank.
Was ist ein Petticoat?
Ein Petticoat ist ein steifer Unterrock, der unter einem weit geschnittenen Rock oder Kleid getragen wird und ihm sein Volumen gibt. Er ist der Grund, warum Röcke der 1950er Jahre die typische Glockenform bekommen, statt einfach nur weit herunterzufallen.
Klassische Petticoats bestehen aus mehreren Lagen Tüll, Organza oder steifer Baumwolle. Je mehr Lagen, desto stärker stellt sich der Rock ab. Modelle mit eingenähtem Reifen erzeugen die stärkste Form, wirken aber schnell kostümhaft und sind im Sitzen unbequem.
Wichtig zu wissen: Ein Petticoat ist kein Muss. Viele Röcke und Kleider in dieser Schnittform sehen ohne Unterrock ruhiger aus und sind im Alltag deutlich tragbarer. Der Petticoat ist ein Verstärker, kein Bestandteil des Kleides.
Beim Waschen gilt: Handwäsche oder Schonprogramm bei niedriger Temperatur, danach hängend trocknen. Tüll verliert seine Steifigkeit, wenn er zu heiß gewaschen oder in den Trockner gegeben wird, und dann bekommt man sie nicht zurück.
Welche Kleidungsstücke prägen die 50er Jahre?
Die Mode der 1950er Jahre kleidete kurvenreiche wie schlanke Figuren und war von Gegensätzen geprägt. Der elegante Bleistiftrock stand neben dem verspielten Tellerrock, das schlichte Hemdblusenkleid neben der aufwendigen Abendrobe.
Kleider
Das Hemdblusenkleid aus Baumwolle war das Alltagskleid schlechthin: durchgeknöpft, mit Kragen, Taillengürtel und einem Rockteil, das je nach Modell schmal oder weit ausfiel. Es ließ sich waschen, es passte zum Einkaufen wie zum Kaffeebesuch.
Daneben steht das Petticoatkleid mit weitem Rockteil, das seine charakteristische Form erst durch den darunter getragenen Unterrock bekommt. Für festliche Anlässe kam das Cocktailkleid dazu, oft aus Taft oder Satin und häufig mit schmalem Etuischnitt. Schnitte in der schwingenden Linie dieser Zeit findest du in unserer Kollektion Swing Mode.
Röcke
Der Tellerrock ist aus einem Kreis geschnitten und fällt dadurch in weichen Wellen. Mit Petticoat darunter entsteht die typische Glockenform, ohne ihn schwingt er ruhiger.
Sein Gegenstück ist der Bleistiftrock: schmal geschnitten, knielang, mit Gehschlitz. Er stand für die elegantere, städtische Seite des Jahrzehnts und wurde vor allem im Büro und zu formelleren Anlässen getragen. Dass beide Formen gleichzeitig als modern galten, macht die 50er als Jahrzehnt aus.
Oberteile und Strick
Kurz geschnittene, eng anliegende Strickcardigans und Twinsets gehörten fest zur Garderobe. Sie wurden über Blusen oder direkt auf der Haut getragen, oft mit dem obersten Knopf offen und einer Perlenkette darüber.
Blusen hatten häufig einen dreiviertellangen Arm und einen kleinen Kragen. Die Schluppenbluse mit Schleife am Hals setzte einen eleganteren Akzent und harmoniert bis heute besonders gut mit schmalen Röcken.
Hosen
Hosen waren in den 1950er Jahren Freizeitkleidung, aber selbstverständlich vorhanden. Die wadenlange Caprihose wurde vor allem durch die italienische Riviera populär und gilt bis heute als eines der Erkennungszeichen des Jahrzehnts.
Dazu kamen High-Waist-Hosen und Jeans, die in der Freizeit und bei der Gartenarbeit getragen wurden. Weite, hoch geschnittene Stoffhosen im Stil der Marlene Hose blieben ebenfalls präsent, auch wenn ihre große Zeit die 1930er und 1940er Jahre waren. Wie diese Hosenform entstand, liest du in unserem Artikel über Marlene Dietrich und den Dandy Look.
Welche Muster und Farben sind typisch für die 50er Jahre?
Die 1950er Jahre waren eine Ära der Prints. Polka Dots, florale Muster, geometrische Formen und verspielte Motivdrucke prägten Kleider, Blusen, Halstücher und Bademode gleichermaßen.
Polka Dots gelten als das Muster des Jahrzehnts. Sie wirkten fröhlich und optimistisch, gleichzeitig geordnet genug, um alltagstauglich zu bleiben. Genau diese Mischung aus verspielt und diszipliniert erklärt ihren Erfolg.
Daneben stehen die Motivdrucke, für die die Zeit berühmt ist: Kirschen, Blumen, Pudel, Raketen und Alltagsgegenstände aller Art. Sie erzählen vom Zukunftsoptimismus dieser Jahre, in denen Fortschritt als selbstverständlich galt. Auch geometrische Muster, Karos und maritime Streifen gehörten dazu.
Farblich reicht die Spanne von kräftigem Rot, Marineblau und Schwarz bis zu den weichen Pastelltönen, für die das Jahrzehnt ebenso bekannt ist: Mint, Zartrosa, Hellblau und Creme.
Welche Stoffe trug man in den 50er Jahren?
Baumwolle war der Alltagsstoff des Jahrzehnts, für Abend und Anlass kamen Seide, Satin und Taft dazu. Die eigentliche Neuerung waren aber die Kunstfasern, allen voran Nylon.
Nylon war formbeständig, trocknete über Nacht und war pflegeleicht, was in Haushalten ohne Wäschetrockner ein starkes Argument war. Am bekanntesten wurde es durch Strümpfe, es fand sich aber ebenso in Blusen und Unterwäsche. Dass Kunstfaser damals als Fortschritt galt und nicht als Kompromiss, gehört zum Zeitbild dazu.
Taft und steife Baumwollgewebe waren die Materialien der Wahl für Petticoats, weil sie das nötige Volumen von selbst halten. Wolle und Wollmischungen kamen bei Kostümen, Röcken und Mänteln zum Einsatz.
Welche Schuhe und Accessoires gehörten dazu?
Zum Outfit gehörte in den 1950er Jahren ein vollständiges Ensemble. Pumps mit mittelhohem Absatz, dazu Handschuhe, ein farblich abgestimmter Hut und eine passende Handtasche waren für den Stadtbesuch selbstverständlich.
Neben Pumps waren Ballerinas verbreitet, die vor allem zu Caprihosen getragen wurden, sowie Mary Janes mit Riemen über dem Spann. Für den Sommer kamen Sandaletten mit Keilabsatz dazu.
Bei den Accessoires ging es weniger um Menge als um Abstimmung. Handtasche und Schuhe im selben Ton, ein Seidentuch im Haar oder um den Hals, Perlenohrringe und eine schmale Perlenkette. Im Täschchen ein Puderdöschen und ein roter Lippenstift.
Wer prägte den Stil der 1950er Jahre?
Vier Schauspielerinnen stehen bis heute für vier unterschiedliche Auslegungen des Jahrzehnts: Audrey Hepburn, Marilyn Monroe, Grace Kelly und Elizabeth Taylor.
Audrey Hepburn steht für die schmale, zurückgenommene Linie: Caprihose, Ballerina, Rollkragen, das kleine Schwarze. Ihre lebenslange Zusammenarbeit mit Hubert de Givenchy begann Anfang der 1950er Jahre und prägte ein Gegenbild zur üppigen New-Look-Silhouette.
Marilyn Monroe verkörperte die kurvenbetonte Seite mit figurnahen Kleidern und tiefen Ausschnitten. Grace Kelly stand für gepflegte, fast kühle Eleganz, für die Hermès später eine Tasche nach ihr benannte. Elizabeth Taylor verband Glamour mit kräftigen Farben und ausgestellten Cocktailkleidern.
Auf der Seite der Gestalter prägten Christian Dior, Cristóbal Balenciaga, Hubert de Givenchy und Coco Chanel das Bild, jeder mit einer eigenen Antwort auf die Frage, wie eine Frau in diesem Jahrzehnt aussehen sollte.
Was ist der Unterschied zwischen 50er-Jahre-Mode und Rockabilly?
50er-Jahre-Mode ist der Oberbegriff für alles, was in diesem Jahrzehnt getragen wurde. Rockabilly bezeichnet einen bestimmten Ausschnitt daraus, der aus der amerikanischen Rock'n'Roll-Jugendkultur stammt und bis heute als eigene Szene weiterlebt.
Zur Mode der 50er gehören deshalb auch das schlichte Hemdblusenkleid, das Chanel-Kostüm und die gedeckte Bürogarderobe. Rockabilly greift dagegen gezielt die auffälligeren Elemente auf: Polka Dots, Kirschen, Karohemden, Petticoats, Lederjacken und Caprihosen.
Man kann es so zusammenfassen: Jedes Rockabilly-Outfit ist von den 50er Jahren inspiriert, aber längst nicht jedes 50er-Jahre-Outfit ist Rockabilly. Wie der Stil entstand und was ihn ausmacht, liest du in unserem Artikel Was ist Rockabilly?
Häufige Fragen zur Mode der 1950er Jahre
Was ist typisch für die 50er Jahre?
Die betonte Taille in Kombination mit entweder einem weiten Teller- oder Petticoatrock oder einem schmalen Bleistiftrock. Dazu weiche Schultern, wadenlange Säume, Polka Dots und florale Prints sowie abgestimmte Accessoires wie Handschuhe, Hut und Handtasche.
Was war der New Look?
Die Silhouette, die Christian Dior im Februar 1947 vorstellte: schmale Taille, weiche Schultern und ein weiter, wadenlanger Rock mit hohem Stoffverbrauch. Sie prägte die Mode der gesamten 1950er Jahre.
Warum heißt der New Look New Look?
Dior selbst nannte seine Linie „Corolle“. Der Name New Look stammt von der amerikanischen Modepresse, die nach der Schau von 1947 den vollständigen Bruch mit der Kriegsmode beschrieb.
Was ist ein Petticoat?
Ein steifer Unterrock aus mehreren Lagen Tüll oder Organza, der einem weiten Rock sein Volumen gibt. Er ist ein Verstärker der Silhouette, kein fester Bestandteil des Kleides.
Brauche ich für ein 50er-Jahre-Kleid einen Petticoat?
Nein. Ohne ihn fällt der Rock ruhiger und wirkt im Alltag oft passender. Mit ihm entsteht die ausgeprägte Glockenform, die zu Feiern und Tanzveranstaltungen passt.
Was trug man in den 50er Jahren im Alltag?
Im Alltag dominierte das Hemdblusenkleid aus Baumwolle, dazu Cardigans, Blusen und Röcke. Die aufwendigen Petticoatkleider waren eher Ausgeh- und Festkleidung.
Trugen Frauen in den 50er Jahren Hosen?
Ja, allerdings vor allem in der Freizeit. Caprihosen, High-Waist-Hosen und Jeans waren verbreitet, im Büro und bei formellen Anlässen blieben Rock und Kleid die Regel.
Welche Farben sind typisch für die 50er Jahre?
Kräftiges Rot, Marineblau, Schwarz und Weiß auf der einen Seite, Pastelltöne wie Mint, Zartrosa und Hellblau auf der anderen. Beides kommt gleichberechtigt vor.
Fazit
Die Mode der 1950er Jahre lebt von einem Widerspruch: Sie ist zugleich die verspielteste und die disziplinierteste Epoche der jüngeren Modegeschichte. Der weite Rock und der schmale Bleistiftrock, der Motivdruck und das gedeckte Kostüm gehören beide dazu.
Was 1947 als Provokation begann, war zehn Jahre später Alltagskleidung in Millionen Haushalten, genäht nach einem Schnittmuster aus dem Zeitschriftenregal. Diese Strecke vom Pariser Salon bis zur eigenen Nähmaschine ist die eigentliche Geschichte des Jahrzehnts.
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